Mama...

Freitag, Juni 12, 2015



...nicht alles ist böse ‼

Heute habe ich eine Buch Rezession für euch und zwar von einer meiner Lieblingsbücher: Carrie von Stephen King.

Ich bin ja so ein kleiner Lesewurm und brauche echt ein Buch, was mich von Anfang an packt oder relativ schnell spannend wird, sonst ist er nix für mich. Klar habe ich auch Ausnahmen, wo ich mich zu einem Buch hinreißen ließ, aber es ist selten der Fall.

Die Geschichte von Carrie kenne ich, seitdem ich so 6-7 bin und es hat mich als kleines Kind wirklich sehr verstört, was sich aber mit der Zeit geändert hat und ich von der Geschichte und dem Charakter von Carrietta White aka Carrie regelrecht gefesselt bin, denn jetzt verstehe ich alles besser und sehe nicht nur das blutverschmierte Mädchen im Ballkleid.

Klapptext

Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht... 
Quelle: Rückseite des Buches

Stuck in my head

"Susan blickte gerade noch rechtszeitig auf, um Chris in den winzigen Büro rechts vom Eingang zur Turnhalle verschwinden zu sehen. Sie trug  Hotpants aus weinrotem Samt und eine weiße Seidenbluse - keine Büstenhalter, nach dem Anblick ihres wippenden Busens zu urteilen -. der Traum eines lüsternen alten Mannes, dachte sich Sue säuerlich... "

Meinung

Anders wie im Film, kriegt man mehr mit, was in Carries Kopf vorgeht.
Wieso sie reagiert, wie sie reagiert. 
Wieso es am Schluss zu dem tragischen Szenario kam und weshalb Carrie, dann doch das Opfer in dieser schrecklichen Nacht war.

Klar kennt jeder die "Kurzfassung" - gemobbtes Mädchen wird streng katholisch erzogen, wird zu Ballkönigin gekrönt, Mobberin macht sich ein Spaß draus, ihr Schweineblut über zugießen bei der Krönung, Mädchen tickt aus und entfesselt Telekinetische kräfte - tötet so gut wie alles, was sich ihr in den Wege stellt.

Aber im Buch geht es mehr, als um die Ballszene auf dem der Film hinarbeitet so schnell es geht! 

Es geht um die Vorgeschichte von Carrie, um ihrer strengen Mutter die zur Selbstverstümmelung neigt, um das Mobbing in der Schule, ihre eigene Auffassung der Welt, ihre Fragen und Naivität gegenüber logischer Tatsachen, die ihr verschwiegen werden, aufgrund ihrer strengen Erziehung - Carrie tickte nicht nur am Tag ihrer Ballnacht aus, es sammelte sich sehr viel an und das war nur die spitze des Eisberges.

Ich finde, im Buch geht es eindeutig mehr, um das was passiert ist.

Es werden nach und nach Leute zu dieser Nacht befragt und man bekommt andere Perspektiven des Geschehens vorgelegt.

Man ist nicht nur Carrie im Buch, sondern auch Sue, Chris und ihre Mutter.

Jeder der Horror und Tiefsinnige Geschichten mag, sollte dieses Buch mal gelesen haben, denn der Film ist sehr oberflächlich dargestellt, um den Horror hungrigen Zuschauern das zu bieten, was er sehen möchte.

Wer die wahre Geschichte von Carrietta N. White haben will, sollte zum Buch greifen.

Wie gesagt, ist einer meiner Lieblingsfilme und ich könnte hier noch einen riesigen Text verfassen - aber ich finde, ihr solltet euch selbst ein Bild machen ☺

Ich hoffe, die Rezension hat euch ein wenig gefallen und ich wünsche euch ein
sonniges Wochenende.


2 Kommentar/e:

Alexaaandraaa schrieb am 12. Juni 2015 um 15:55 folgenden Kommentar:

Das hier war das erste Buch, das ich von Stephen King gelesen habe, seitdem ist er mein absoluter Lieblingsautor und ich habe nach Carrie noch 8 weitere Bücher von ihm gelesen, 2 stehen noch hier und warten auf mich.
Den Film habe ich nicht gesehen, was ich aber auch noch vorhabe. Deine Aussage, der Film lasse so viel von der Vorgeschichte weg und arbeite nur auf die Ballszene zu, macht mich auch irgendwie traurig, da ich auch insbesondere Carries Mutter interessant fand, bzw die Szenen, in denen Carrie zuhause war und das Verhalten ihrer Mutter beschrieben wurde.

Du sagtest du könntest noch einen riesigen Text verfassen, aber du tust es nicht - schade, das hätte ich auch gern noch gelesen :-)

Mir gefiel die Rezension,
liebste Grüße,
Alexandra

Franzi Maike schrieb am 12. Juni 2015 um 16:29 folgenden Kommentar:

Ich finde das Buch und den Film klasse :)

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